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Dr. med. W. Pflederer

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iTCM . AUSBILDUNG


Bildungsweg der chinesischen TCM-Ärzte

 

Bachelor & Diplom: fünfjähriges Basisstudium
Die Ausbildung zum TCM-Arzt in China ist hinsichtlich Dauer, Standards und Qualifikation mit dem Medizinstudium in Deutschland vergleichbar. Die Basis-Ausbildung in Chinesischer Medizin beinhaltet ein fünfjähriges Studium mit einem einjährigen klinischen Praktikum im letzten Studienjahr. Während des Studiums erwerben die TCM-Ärzte auch schulmedizinische Kenntnisse. Nach erfolgreichem Abschluss erfolgt die Anerkennung als approbierter Arzt. Die erste berufliche Station ist typischerweise die eines Assistenzarztes an einem Krankenhaus. Nach ein bis zwei Jahren, in denen der Arzt in allen Klinikabteilungen gearbeitet hat, kann er an einem Staatsexamen teilnehmen, in denen 15 TCM- und schulmedizinische Fächer geprüft werden. Dies qualifiziert für eine Tätigkeit als Stationsarzt oder Berufsarzt. Weitere fünf bis sechs Jahre Berufserfahrung muss man mitbringen, um als Oberarzt tätig zu werden. Wer fünf bis sechs Jahre als Oberarzt tätig war, kann zum stellvertretenden Chefarzt aufsteigen und in der Folge zum Chefarzt.

Magister: das Schwerpunkt-Studium
Mit dem Abschluss „Magister“ kann sich ein TCM-Arzt weiter spezialisieren etwa in Kräutermedizin oder Akupunktur. Voraussetzung für das dreijährige Aufbaustudium ist ein hervorragender Bachelor-Abschluss und das Bestehen einer Aufnahmeprüfung. Die Ausbildung beinhaltet sowohl klinische Tätigkeiten als auch Grundlagenarbeit im Labor. Magister-Ärzte, die zwei Jahre als Stationsarzt praktizieren, sind ebenfalls zum Staatsexamen zugelassen, welches zum Oberarzt qualifiziert.

Promotion - die universitäre Laufbahn
Um Chefarzt zu werden oder eine universitäre Laufbahn einzuschlagen, ist eine nochmals drei bis vier Jahre dauernde Promotion nötig. Voraussetzung hierfür ist die Absolvierung des Magister-Studiums sowie eine Aufnahmeprüfung an einer TCM-Hochschule oder TCM-Universitätsklinik. Die Ausbildung umfasst klinische Tätigkeiten, Forschung und eine eigenständige Doktorarbeit.

Die in der iTCM-Klinik Illertal praktizierenden TCM-Ärzte sind Angehörige der TCM-Hochschule Nanjing, wo sie als Professoren, Chef- und Oberärzte tätig sind. Somit verfügen unsere chinesischen TCM-Ärzte über die höchstmögliche Qualifikation in der Behandlung mit Traditioneller Chinesischer Medizin.

Die TCM-Hochschule Nanjing liegt in der ostchinesischen Provinz Jiangsu und ist eine der größten und ältesten TCM-Hochschulen mit rund 20.000 Studenten. Wie bei deutschen Universitätskliniken sind an die Hochschule verschiedene Kliniken angeschlossen, in denen die Ärzte die Traditionelle Chinesische Medizin tagtäglich praktizieren. Für etwa ein Jahr wechseln die TCM-Spezialisten ihren Arbeitsplatz in der Millionenmetropole Nanjing mit der iTCM-Klinik in Illertissen, um dort gemeinsam mit der deutschen Ärzteschaft die Patienten nach den Methoden der jahrhundertealten Heiltradition interdisziplinär zu behandeln. Seit mehr als fünfzehn Jahren kooperieren die iTCM-Klinik Illertal und die „Nanjing University of Chinese Medicine“ im Verbund mit der Universität Erlangen.